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Stadtgesellschaften im kulturellen Wandel
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Ansprechpartner

Rita Viehoff
+49 171 54 50 116
rita.viehoff​[​at​]​t-online.de

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2015 initiierte das NRW KULTURsekretariat und richtete gemeinsam mit dem Kulturministerium NRW, dem Kultursekretariat NRW Gütersloh und kommunalen Spitzenverbänden die erste Gesamtschau auf das Thema »Stadtgesellschaften im kulturellen Wandel« aus. Die Tagung war Auftakt für die gleichnamige mehrteilige Programmreihe.

 
Von Herbst 2016 bis Herbst 2017 organisierte das NRWKS in Partnerschaft mit dem Kultursekretariat NRW Gütersloh und der Akademie der Kulturellen Bildung in Remscheid insgesamt drei Tagungen: Dem Auftakt in Remscheid zu »Perspektiven kultureller Bildung von NRW bis Europa« folgten im Juli 2017 eine Veranstaltung in Wuppertal zur »Qualifizierung in der kulturellen und künstlerischen Praxis« sowie im Herbst 2017 eine Tagung in Bergkamen zum Thema »Kommunale Netzwerke und ländlicher Raum«.


Für jede dieser drei Konferenzen wurde eine Bestandsaufnahme erhoben und zugleich wurden die darin versammelten Projekte auf ihre Gelingensbedingungen hin analysiert. Die einzelnen Bestandsaufnahmen und Analysen dieser Veranstaltungen werden abschließend zusammengeführt. Auf dieser Grundlage werden ab 2018 in einem nächsten Schritt Projekte vor Ort besucht und begleitet.

 
»Refugee Citizen« ist auch der Titel eines Förderprogramms. In diesem Rahmen wurden 2016 und 2017 beispielsweise Modellansätze für die Arbeit mit Geflüchteten an Musikschulen oder entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen von Kunsthistoriker*innen und Kunstpädagog*innen im Museumskontext entwickelt.


Darüber hinaus wurden weitere vielversprechende Projekte gefördert.


2018 werden u. a. musikalische Aktivitäten in Hagen fortgesetzt. 2017 fanden dort interkulturelle Workshops und Proben mit Musiker*innen aus Syrien sowie Mitgliedern des Kammerorchesters Hagen und freischaffenden Musiker*innen statt. 2018 wird das entstandene Repertoire durch neue Kompositionen und Arrangements erweitert und durch Tonaufnahmen, Film und Fotos dokumentiert. Auf diese Art erhalten die teilnehmenden Geflüchteten die Gelegenheit, ihre musikalischen Traditionen und Fähigkeiten zu pflegen und sich im Austausch mit Musiker*innen aus dem gleichen Kulturraum und einheimischen Kolleg*innen weiterzuentwickeln.


Darüber hinaus ist 2018 die Entwicklung eines Konzeptes zur allgemeinberuflichen Qualifizierung von geflüchteten Musiker*innen geplant.


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Rita Viehoff
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