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Internationale Kooperationen in Kunst und Kultur
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Ansprechpartner

Dr. Christoph Schulz
+49 202 698 27 00
schulz@nrw-kultur.de


Nach neun internationalen Künstler- und Kunstaustauschprogrammen seit 1990 wird der »Transfer« seit Anfang 2015 neu konzipiert und dabei vor allem inhaltlich verbreitert.


So wird aus dem »Transfer« für Bildende Kunst ein Bündel von »Transfers« für unterschiedliche Genres wie Kunst, Theater und Tanz.


Vorgesehen sind – auf der Basis von Kooperationen – genre- und themenbezogene sowie interdisziplinäre Austauschprogramme mit variierenden internationalen Hotspots, mit denen zwei- bis dreijährige Partnerschaften entwickelt werden. Dabei entstehen intensive, einander abwechselnde und überlagernde Arbeits- und Dialogprozesse zwischen unterschiedlichen internationalen Partnern auf der einen Seite und relevanten Akteuren und Institutionen in den Städten des Kultursekretariats auf der anderen. Das Ziel der konkreten gemeinsamen Projektarbeit und des langfristigen diskursiven Austausches liegt vor allem in der Nachhaltigkeit.


Im Herbst 2015 hat ein Kuratorium aus Kulturverantwortlichen, Journalisten und Künstlern zwei Empfehlungen ausgesprochen: So startet der erste »Transfer International« regional zunächst mit den Niederlanden und Belgien sowie Luxemburg – thematisch konzentriert sich der multilaterale Austausch auf die zwei Schwerpunktthemen des NRW KULTURsekretariats »Digitale Kultur« und »Interkultur/Einwanderung«.
 
Für 2016 sind zwei Phasen geplant. Zunächst waren von Dezember 2015 bis Ende Februar 2016 die Kulturämter sowie einschlägige Institutionen in den Mitgliedsstädten aufgerufen, sich mit Know-how aber auch mit konkreten Projektvorschlägen zu beteiligen, die anschließend einer Jury zur Auswahl vorgelegt werden.


Die entsprechende Ausschreibung, deren Frist am 29.2. abgelaufen ist, steht hier zur Info zur Verfügung.


In einem zweiten Schritt soll ab Herbst 2016 die Förderung möglichst durch einen Matching Fund geregelt werden, der sich anteilig aus Mitteln des NRWKS und der Partnerländer sowie aus zusätzlichen Mitteln des Landes zusammensetzt. Eine aus den Partnerländern benannte Jury befindet dann über Kooperationsprojekte, die mit einer entsprechenden Ausschreibung ab Ende 2016 eingeworben werden.
 
Geplant sind außerdem Verschränkungen des »Transfers International« mit den Netzwerken des »Internationalen Besucherprogramms« und die Abstimmung mit der internationalen Kooperationsförderung des Landes NRW.


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Dr. Christoph Schulz
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schulz@nrw-kultur.de