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Freiheit der | Kultur | der Freiheit



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Mit »Freiheit der | Kultur | der Freiheit« legt das NRW KULTURsekretariat 2020 ein neues Programm auf, das vor allem Kulturakteur*innen darin unterstützen soll, den erstarkenden antidemokratischen, insbesondere rechtsextremen Tendenzen der Gesellschaft zu begegnen und gezielt entgegenzuwirken.


Dabei ist zum einen geplant, in Zusammenarbeit mit dem Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus an der Hochschule Düsseldorf (FORENA) eine systematische Kartierung der verbalen und körperlichen Übergriffe durch extremistische Täter*innen zu erstellen.

Von dieser wissenschaftlichen Arbeit können später auch Vereine und Initiativen profitieren wie beispielsweise »Die Vielen«: Das NRWKS ist Teil dieser bundesweiten Initiative und gehört zu den Erstunterzeichnern.


Langfristig können diese Forschungsergebnisse dazu dienen, zielgerichtet Beratungsangebote für Opfer zu entwickeln.

Zum anderen ist für 2020 eine Arbeitskonferenz vorgesehen, die sich unterschiedlichen Aspekten und Fragen widmet. Hier wird es sowohl um den Erfahrungsaustausch über den Umgang mit vor allem illiberalen Umtrieben in der Kulturlandschaft gehen, als auch um die Entwicklung von Maßnahmen, mit denen Kunst- und Kulturanbieter auf die antidemokratischen Tendenzen und Angriffe reagieren können.


Das Veranstaltungskonzept wird entwickelt von einer Arbeitsgruppe, die vom NRWKS  Ende 2019 unter Einbeziehung der Mitgliedsstädte, sowie des Städtetags NRW und FORENA eingerichtet wurde, um sich regelmäßig mit rechtsextremen und anderen extremistischen Aktivitäten gegen Kulturinstitutionen und in kommunalen Einrichtungen sowie auf Veranstaltungen zu beschäftigen.


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