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Es ist zu spät


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Kamera, Mikro, Bildschirme: das Studio eines YouTubers. Hier filmt er einen Monolog über die Katastrophe, auf die die Welt zusteuerte, und das Theater, das nichts dagegen tun konnte. Sind Videos im Netz das wirksamere Medium? Oder ist es Zeit, ganz aufzuhören?


»Hallo. Hi. Schön, dich zu sehen«, sagt Arne und strahlt in die Kamera. In seinem Video blickt er für seine Follower*innen auf fünf Jahre Theaterarbeit mit politischem Material zurück. Fünf Jahre Dokumente eines gesellschaftlichen Umbruchs, fünf Jahre Aufklärung, fünf Jahre Positionsbestimmung, fünf Jahre Leben an der Armutsgrenze. Er spricht über das Artensterben, den Klimawandel, Wasserknappheit, Flucht, Armut, Ungerechtigkeit, die Festung Europa, Kriege und Faschismus.


Was hätte Theater anderes tun können, als die Erzählungen von der Katastrophe zu wiederholen? »Die ganze Welt ist unsere Bühne«, sagt Arne. »Und ihr Kollaps ist ein Genuss.« Und so verlegt er seine Produktion in das Internet. Eine neue Bühne ist eröffnet. — Was zur Premiere des Stücks im November 2019 ein Gedankenspiel war, ist im Frühjahr 2020 eine erzwungene Realität. Anstelle des unmöglich gewordenen Gastspiels adaptiert internil ES IST ZU SPÄT deswegen für einen Online-Impuls.


Text und Performance: Arne Vogelgesang
Außenblick: Marina Miller Dessau
Geschichte: internil


13.06.2020, 22:00 – 23:00 Uhr


Anmeldung bis 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn hier.
Alle Informationen und den Link zur Teilnahme erhalten Sie per E-Mail. Sollten Sie den Link bis 12 Stunden vor der Veranstaltung nicht erhalten haben, überprüfen Sie bitte Ihren Spam-Ordner.


Produziert vom Theaterdiscounter Berlin im Rahmen des Monologfestivals 2019


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