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Impulse beenden digitale Festivalausgabe


Über 3.500 Besucher*innen online
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www.impulsefestival.de



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Am gestrigen Sonntag, 14.06.2020, ist eine wohl einzigartige Ausgabe des Impulse Theater Festivals zu Ende gegangen. Nach den großen Herausforderungen der vergangenen Wochen und Monate haben die Impulse ihr Programm teilweise in den digitalen Raum verlagert. Dabei wurden nur diejenigen Arbeiten ins Netz übernommen, die als angepasste Versionen ihr volles Potenzial auch unter den besonderen Be-dingungen der Digitalität entfalten konnten.


Magda Korsinsky hat STRICKEN, DIE INSTALLATION fürs Netz neu abgefilmt. LOB DES VERGESSENS von Oliver Zahn wurde als immersive Desktopperformance fortgesetzt. Beim TELEFON-KANON haben She She Pop Erinnerungen aus 30 Jahren Impulse Theater Festival mit den Anrufer*innen geteilt. ES IST ZU SPÄT von internil wurde für die Impulse zu einem interaktiven, multi-perspektivischen Live-Ereignis auf YouTube umgebaut.


Auch die AKADEMIE #2 – ZEIGE DEINE KLASSE und die vielen Vortragenden haben sich den Umständen angepasst und ein viertägiges, virtuelles Vortrags- und Diskussionsprogramm auf die Beine gestellt, bei dem es um soziale Herkunft und Freies Theater ging.


3.512 Besucher*innen sahen die Online-Programmpunkte des Impulse Theater Festivals. Allein an den vier Akademietagen nahmen 421 Besucher*innen teil.


Haiko Pfost, Künstlerischer Leiter der Impulse 2018–2023: »Dass wir die Festivalausgabe kurzfristig ins Digitale verlagern konnten, ist dem unglaublichen Engagement aller Beteiligten zu verdanken. 2021 wollen wir unser 30-jähriges Jubiläum nachfeiern – gemeinsam mit den Zuschauer*innen vor Ort. Auch Programmpunkte, die wir dieses Jahr nicht ins Digitale mitnehmen konnten, werden 2021 in Köln, Düsseldorf und Mülheim an der Ruhr gezeigt.«


Dr. Christian Esch, Direktor des NRW KULTURsekretariats, ergänzt: »Diese Impulse haben gezeigt, dass der virtuelle Raum den analogen im Theater zwar nicht ersetzen kann, aber trotzdem neue performative Formen und Ansätze für das Digitale möglich sind, mit interessanten Perspektiven fürdie Zukunft.«


Alle Programmpunkte der Online-Ausgabe waren für Besucher*innen kostenfrei zugänglich.


Das Festival hat einen Spendenaufruf gestartet, alle nicht gezahlten Eintrittsgelder an die ursprünglich zum SHOWCASE eingeladene Künstlerin Nicoleta Esinencu und ihre Kompanie zu spenden. Sie lebt in der Republik Moldau und beendet gerade ihre Residenz beim DAAD in Berlin. Mitte Juni reist sie zurück nach Chişinau, ohne zu wissen, wie es für sie und ihre Kompanie des Teatru–Spălătorie weitergeht. Die Ein-trittsgelder können gespendet werden unter: PayPal.Me/spalatorie.


Parallel zu den Ereignissen der Coronakrise haben die Impulse eine Publikation konzipiert: »Lernen aus dem Lockdown – Nachdenken über Freies Theater« (Arbeitstitel) erscheint im Oktober 2020 im Alexan-der Verlag Berlin. Die Publikation versammelt Beiträge von Akteur*innen der Freien Szene und der Kulturpolitik über die Erkenntnisse, Ideen und Forderungen, zu denen die Coronakrise sie geführt hat. Mit Beiträgen von Jörg Albrecht, Michael Annoff/Nuray Demir, Holger Bergmann, Daniela Dröscher, Meine Damen und Herren, Joy Kristin Kalu, Sonja Laaser, Mbene Mbunga Mwambene, Boris Nikitin, Sibylle Peters, Anja Quickert, Sahar Rahimi, Felizitas Stilleke, Arne Vogelgesang, Stefanie Wenner u. a.


www.impulsefestival.de



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