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Zwischenfall in Vichy


von Arthur Miller
rimon productions
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www.rimon-productions.de



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Arthur Miller schreibt 1964 unter den Eindrücken des Auschwitz Prozesses in Frankfurt dieses Stück, bei dem er das Problem der mittelbaren Schuld und die unbewusste Teilhabe jedes Einzelnen am unaufhörlichen Unrecht dieser Welt thematisiert.

Das Stück spielt im September 1942 am Sitz der mit den deutschen Besatzern kollaborierenden französischen Regierung Petain. In einer Polizeiwache finden sich Juden nach einer Razzia ein. Sie haben falsche Papiere und konnten in diesen unbesetzen Teil Frankreichs entkommen. Sie diskutieren über ihr mögliches Schicksal, bevor sie zu einem Verhör aufgerufen werden, von dem bisher niemand wiederzukommen scheint.


Sie alle sind bedroht und wissen nicht, was mit ihren geschehen wird. Dabei kulminieren unter aufbrechenden Emotionen ganz individuelle, politische und gesellschaftliche Statements zu Schlussfolgerungen, die aus einem Zerrbild einen kristallinen Schockmoment hervorbringen.

Und dann, und jetzt?

Was heißt es, moralisch zu denken und zu handeln in der Situation der Shoah, was denken wir heute? Ein Moment, der einen jahrelangen Kampf und ein Ringen um Menschenwürde, politisches Denken, Humanismus und Gerechtigkeit in Zeiten einer mörderischen Diktatur darstellt.


Regie: Britta Shulamit Jakobi
Schauspiel: Britta Shulamit Jakobi, Marie Dinger, Matthias Fuhrmeister, Hanno Dinger, Anton Tsirin, Isai Liven, Marcel Batangtaris
Fotografie: Ilja Kagan
Technik: Niklas Überschär
Bühnenbild: Rina Rosenfeld

Termine: 03.04.2019, 19:30 Uhr
Augustinum, Bonn
07.04.2019, 18:00 Uhr
Theater am Engelsgarten, Wuppertal
08.04.2019, 19:30 Uhr
Leo-Baeck-Saal, Düsseldorf


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