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Qualifizierungsmaßnahme für geflüchtete Musiker*innen


Pilotprojekt in Bochum, Hagen und Unna
q   Musikkulturen

Ansprechpartner Bochum: Kioomars Musayyebi, kioomars.musayyebi​[​at​]​googlemail.com
 
Ansprechpartnerin Hagen: Maren Lueg, T 0151 267 751 82, marenlueg​[​at​]​gmail.com
 
Ansprechpartner Unna: Sahbi Amara, T 0157 770 523 45, sahbi.amara​[​at​]​yahoo.de 



oNRWKS_Qualifizierung von und mit geflüchteten Musikerinnen


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Unter den Migrant*innen, die seit 2015 aus ihrer Heimat nach Deutschland geflohen sind, befinden sich auch viele Musiker*innen. Die Integration dieser Menschen, die in ihren Heimatländern künstlerisch ausgebildet wurden bzw. schon eine Karriere als Musikschaffende oder Musikpädagog*innen gemacht haben, soll mit einem Pilotprojekt der beiden NRW Kultursekretariate unterstützt werden.
 
Die Erfahrungen dieser Menschen unterscheiden sich in der Regel deutlich von hiesigen Situationen, sei es bei der Ausbildung, den Strukturen des Musikmarktes oder beruflichen Möglichkeiten. Um diesen Künstler*innen mit ihren Kompetenzen eine Teilhabe am heimischen Musikleben zu ermöglichen, vermittelte ein gemeinsames Pilotprojekt der beiden NRW Kultursekretariate ihnen im Rahmen einer allgemeinberuflichen Qualifizierung über einen Zeitraum von vier Monaten notwendige Kenntnisse und bot regelmäßige Ensemblearbeit an.
 


In den Soziokulturellen Zentren Lindenbrauerei in Unna, Bahnhof Langendreer in Bochum und dem Kulturzentrum Werkhof in Hagen probten je ein Ensemble von mehreren Musiker*innen regelmäßig wöchentlich. In der gemeinsamen praktischen Arbeit konnten die Bedürfnisse und Fragen der Teilnehmer*innen ermittelt und bearbeitet werden. 
 
Außerdem fanden an zwei Wochenenden kompakte Fortbildungsangebote statt, in denen Kenntnisse über westliche Musiksysteme wie Notation, Tonsystem, Rhythmik sowie die Rahmenbedingungen des Musiklebens in NRW vermittelt wurden. Dazu gehörten Themen wie Selbstvermarktung, Künstlersozialkasse, GEMA, Vertragswesen, die Rolle von Labels und Agenturen. Die Möglichkeiten und Bedingungen einer zukünftigen Tätigkeit als Musiklehrer*in wurden ebenfalls erörtert. Darüber hinaus stand ein Tonstudios für erste qualitätsvolle Audio-Dokumentation zur Verfügung.


Als Unterrichtende waren die in Hagen ansässige Musikerin Maren Lueg (Nay, Saxophon), der in Essen lebende Santur-Spieler Kioomars Musayyebi und der in Soest beheimatete Oud-Spieler Sahbi Amara beteiligt. Alle drei haben bereits mit geflüchteten Musiker*innen gearbeitet und Ensembles geleitet. Sie beherrschen mehrere Sprachen, falls die Deutschkenntnisse der Teilnehmer*innen noch nicht ausreichend sind.
 
Begleitet wurde das Projekt von der Landesmusikakademie NRW, dem Landesmusikrat NRW und dem Landesverband der Musikschulen NRW sowie der Musikschule Bochum.


Die nachstehende Videodokumentation gibt Einblicke, ebenso wie der Abschlussbericht, der hier zum Download bereitsteht.
 


Ansprechpartner Bochum: Kioomars Musayyebi, kioomars.musayyebi​[​at​]​googlemail.com
 
Ansprechpartnerin Hagen: Maren Lueg, T 0151 267 751 82, marenlueg​[​at​]​gmail.com
 
Ansprechpartner Unna: Sahbi Amara, T 0157 770 523 45, sahbi.amara​[​at​]​yahoo.de 



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